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Interkulturelle Öffnung

Wie in einer Einwanderungsgesellschaft gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen* ermöglicht werden kann.

Am 12. Juli hatte Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, in einer Dialogveranstaltung mit Migrant*innenselbstorganisationen (MSO) – darunter auch DaMigra – zur Verbesserung der Teilhabe und der interkulturellen Öffnung von Angeboten eingeladen.

Unsere Vorstandssprecherin Dr. Delal Atmaca hat in diesem Zusammenhang gemeinsam mit Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde Deutschland/ TGD, das bereits zum letzten Integrationsgipfel 2016 beigesteuerte Impulspapier, vorgestellt.

Das Impulspapier zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft und die politischen Grundsätze, die darin formuliert werden, geben einen konkreten Eindruck davon, wie es um die Teilhabe von Migrantinnen* in Deutschland aussieht. Das Impulspapier soll die Unterrepräsentanz von Migrantinnen* im öffentlichen Leben spiegeln und gleichzeitig für die Expertise und Gestaltungsmacht von Migrantinnen*selbstorganisationen stehen. Es formuliert die jeweiligen Verantwortungen des Staates sowie die der Migrant*innenselbstorganisationen (MSO) für die interkulturelle Öffnung (IKÖ) von Institutionen und für mehr Teilhabe von Migrant*innen.

Das Papier greift einige international bereits praktizierte und anerkannte Voraussetzungen für mehr politische Teilhabe von unterrepräsentierten Gruppen auf, wie etwa: Zielquoten, ein Bundespartizipationsgesetz, Capacity Building für MSOs, Diversitätsprogramme etc.

Diese internationalen Menschenrechtsstandards werden konkret in den vier Zielen des Impulspapiers aufgegriffen:

  1. Vielfalt und- Teilhabe als gelebte Grundüberzeugungen
  2. Teilhabe bei der interkulturellen Öffnung
  3. Gleichberechtigte Teilhabe in Entscheidungsfunktionen
  4. Gleichberechtigte Teilhabe bei Leistungen

Die im Impulspapier formulierten Ziele verlangen nach messbaren Ergebnissen bzgl. der Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung (IKÖ) der Einrichtungen. An dieser Stelle braucht es einem effektiven Diskriminierungsschutz und IKÖ-Standards für mehr politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Teilhabe von Migrant*innen – sowohl auf Landes- wie auch Bundesebene.

Vorstandsvorsitzende Dr. Delal Atmaca fordert daher:

“Ein Integrationsministerium – mit voller Gleichberechtigung am Kabinettstisch, das das Thema Integration als echtes Querschnittsthema durch alle anderen Ressorts vorantreibt, wäre ein wichtiger Schritt.”

Foto: © Jörg Peter/zenobi GmbH

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