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Cherchez la femme. Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte aus Sachsen-Anhalt zu Besuch im Jüdischen Museum.

Es geht los in Sachsen-Anhalt. Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte aus Halle, Merseburg, Weißenfels und Leipzig starten gemeinsam ihre Reise nach Berlin, um im Jüdischen Museum die Ausstellung Cherchez la femme zu sehen.

Im Jüdischen Museum Berlin angekommen, geht es damit weiter, was in Sachsen-Anhalt begonnen hat: Frauen* unterschiedlicher Herkunft tauschen sich über historische, gesellschaftliche und persönliche Gründe für die Verhüllung von Frauen* aus.

Die Erkenntnis aus dem mitunter hitzigen Gespräch: Da Frauen* mit auffälliger religiöser Symbolik in Europa großen Vorurteilen ausgesetzt sind, entscheidet sich ein Großteil dieser Frauen* für das Ablegen des Schleiers.

Im Interview mit der Deutschen Welle, die das MUT-Projekt Ostdeutschland an diesem Tag begleitet, sagt Dr. Delal Atmaca Vorstandsprecherin von DaMigra, dass insbesondere das öffentliche Auftreten von Frauen*, die erkennbar von den Vorstellungen der Mehrheitsgesellschaft abweichen, in Europa von mehreren Diskriminierungsformen gleichzeitig betroffen seien. Ein Zustand, der in einer freiheitlichen Gesellschaft nicht tragbar ist.

Daher setzt sich MUT-Projekt über die Menschenrechtsbildung mit intersektionalen Ansatz dafür ein, dass muslimische Frauen*, den Mut finden, in der säkularisierten Gesellschaft der Bundesrepublik, teilzuhaben ohne ihre offensichtlich religiösen Überzeugungen abzulegen.

Menschrechtsbildung ist eine Kernaufgabe des MUT-Projektes. Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte haben das Recht, ihre Rechte zu kennen.

Bericht der Deutschen Welle

 

 

Fotos: Can Mileva Rastovic

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