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Gesundheit und Gesundheitsversorgung

Barrieren im Gesundheitssektor führen oftmals zu einer prekären Gesundheitssituation von Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte.

Migrantinnen* sind aufgrund diverser psychischer und physischer Faktoren oft vorbelastet. Hierzu zählen auch Traumatisierung durch Krieg und Flucht. Viele Frauen* erleben durch die Migration einen Statusverlust, dadurch findet eine Unterschichtung im beruflichen und sozialen Umfeld statt, die auch zu prekärer Gesundheitssituation führt. Zudem migrieren Frauen* oft mit ihren Kindern, was gerade für Alleinerziehende eine enorme Belastung darstellt.

Migrantinnen*, die bereits dauerhaft in der BRD leben, stossen auf Barrieren im Gesundheitssektor. Beispielsweise fehlen bundesweit mehrsprachige Gesundheitsangebote, Ärzt*innen und Therapeut*innen.
Bei geflüchteten Frauen* im Asylverfahren werden die Therapiekosten nicht übernommen bzw. es wird nur die Notfallversorgung gesichert.
In manchen Fällen haben die Frauen* abhängig von ihrem Aufenthalsstatus sogar gar keinen Krankenversicherungsschutz für sich und ihre Kinder*.

 

 

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