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Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen* und Mädchen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte

Geschlechtsspezifische Gewalt ist weltweit ein alltägliches Problem für Frauen* und Mädchen*

Laut der Studie von EU-Grundrechte-Agentur FRA „Gewalt gegen Frauen*. Eine EU-weite Erhebung“ (2014) ist alleine innerhalb der EU jede dritte Frau* von Gewalt betroffen.

Die Bundesregierung hat am 8. März 2017 – dem internationalen Frauentag, angekündigt, mit der Ratifizierung der Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen* und häuslicher Gewalt (Istanbulkonvention) zu beginnen.

DaMigra fordert, dass sich Deutschland den menschenrechtlichen der Konvention verpflichtet und konkrete Schritte unternimmt, um vor allem  geflüchteten Frauen* und Mädchen* mit Migrations- und Fluchtgeschihte vor geschlechtsspezifischer Gewalt zu schützen.

Nicht zuletzt anlässlich der Veröffentlichigung des CEDAW-Alternativberichts zur Umsetzung der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau*, fordert DaMigra die konsequente Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes. Gerade im Hinblick auf die Grund- und Menschenrechtsverletzungen, die Frauen* und Mädchen* im Ausverfahren erfahren, besteht dringender Handlungsbedarf.