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Rückblick: weibliche Stimmen gegen antimuslimischen Rassismus

Am 11. Juli 2023 fand die women rais.ed Podiumsdiskussion zum Thema „Antimuslimischer Rassismus aus weiblicher Perspektive“ mit unseren Partner*innen von „Rosa“, der Interkulturelle Frauentreff, in Marzahn statt.
Auf der Bühne haben mitdiskutiert:

  • Ekhlas Al Mwaed: ehrenamtliche Mitarbeiterin im interkulturellen Frauentreff ROSA
  • Dr. Samaneh Jamshidi: Psychologische Beraterin im interkulturellen Frauentreff ROSA
  • Maja Loeffler: bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte in Marzahn-Hellersdorf

Das Gespräch wurde von Rudaba Badakhshi, Regionalkoordination Ost für das Projekt „Gemeinsam MUTig“ moderiert und der Abend begann mit einem Input von Güzin Ceyhan, Projektmanagerin bei CLAIM: Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit.


Die folgenden Punkte wurden angesprochen:

  • Was ist antimuslimischer Rassismus (amR)? Warum ist der Rassifizierungsprozess so wichtig?
  • Wie sind Frauen von amR betroffen? Mit Fallbeispielen aus unserer Dokumentation (Lagebild/ Datenbank)

Nach einer kurzen Vorstellung der Teilnehmer*innen eröffnete Rudaba schnell die Diskussion für das Publikum und ermöglichte so einen direkten Austausch mit den Teilnehmer*innen. Jeder Beitrag wurde ins Persische und Arabische übersetzt, was ein optimales Verständnis während der gesamten Diskussion ermöglichte.

Während die Teilnehmer*innen im Publikum zahlreiche alltägliche Beispiele von antimuslimischen Vorfällen erwähnten, erinnerte Maja Loeffler an die Notwendigkeit, antimuslimischen Fälle an die I-report-Plattform zu melden. (https://www.i-report.eu/fall-melden/)

Darüber hinaus betonte Dr. Samaneh Jamshidi die Notwendigkeit den Schwerpunkt auf Bildung zu legen und die Einbeziehung von Schulen in der Bekämpfung von antimusslimischen Rassismus voranzutreiben. Während der gesamten Diskussion schlugen viele Frauen aus dem Publikum konkrete Lösungen vor, um einen Dialog über ein Thema zu ermöglichen, das zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Die entscheide Rolle der Medien in der Berichterstattung von antimuslimischem Rassismus und die Art wie muslimische Frauen mit Kopftuch in der Öffentlichkeit diskriminiert werden, wurde ebenfalls mehrfach thematisiert. Da die anderthalb Stunden Diskussion das Bedürfnis der Teilnehmer*innen nach Austausch nicht decken konnten, setzten sie ihren Austausch fort, begleitet von Musiker*innenn, die den Abend abschlossen.


„Radio connection Berlin“ war ebenfalls anwesend und zeichnete die gesamte Diskussion auf. Die Sendung und die gesamte Diskussion ist online auf der Website abrufbar (Weibliche Stimmen gegen antimuslimischen Rassismus und auf verschiedenen Podcast-Plattformen: https://open.spotify.com/show/5uIpHJSCuTHilQoGKKKdcD.

Viel Spaß beim Hören und vielen Dank an die Teilnehmer*innen und das Publikum für den spannenden Austausch.

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