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Über uns

Der Dachverband der Migrantinnenorganisationen – DaMigra – agiert seit 2014 als bundesweiter herkunftsunabhängiger und frauenspezifischer Dachverband von Migrantinnenorganisationen.

DaMigra ist parteipolitisch, weltanschaulich sowie konfessionell unabhängig. DaMigra versteht sich als Sprachrohr und Repräsentantin von mehr als 60 Migrantinnenorganisationen und setzt sich bundesweit für ihre Interessen in Politik, Öffentlichkeit, Medien und Wirtschaft ein.

Das Leitmotiv und zentrale Ziel ist Empowerment, was die gleichberechtigte politische, soziale, berufliche und kulturelle Teilhabe von Migrantinnen am gesellschaftlichen Leben in Deutschland einschließt.

Gleichermaßen geht es um die Bekämpfung von Rassismus, Sexismus und sozialer Ungleichheit. Daher richtet sich der Dachverband gegen jegliche Formen von Diskriminierung von Menschen, sei es auf Grund der sozialen und ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Hautfarbe, der sexuellen Identität, der Behinderung, des Alters oder der Weltanschauung. Dabei beruft sich DaMigra auf die europäischen und internationalen Menschenrechtskonventionen.

An der Schnittstelle zwischen zivilgesellschaftlichem, migrantischen Engagement und politischen Entscheidungsträger*innen auf Bundesebene

Diese Positionierung ermöglicht es DaMigra Aufgabenstränge nach innen und außen zu vereinigen. Nach innen: arbeitet DaMigra für die Vernetzung, Qualifizierung und Förderung von Migrantinnenorganisationen. Nach außen: bündelt DaMigra die Interessen von Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, um sie auf Bundesebene hörbar und sichtbar zu machen.

Geschichte von DaMigra

Die Wurzeln von DaMigra reichen in die 1980er Jahre zurück und stehen in enger Verbindung mit der Auseinandersetzung mit Rassismus und struktureller Diskriminierung innerhalb der deutschen Frauenbewegung. Migrantinnen, jüdische Frauen und Women of Color fühlten sich in ihren eigenen Anliegen, Bedürfnissen und Interessen weitestgehend ignoriert und suchten eine Plattform, auf der sie nicht nur gegen Sexismus, sondern auch gegen Rassismus und Antisemitismus aktiv werden konnten.

Heute übernehmen die Mitgliedsorganisationen gesellschaftspolitische Aufgaben, treten als Expertinnen für sozial- und integrationspolitische Inhalte auf und bieten sich als Ansprechpartnerinnen für Migrantinnen, Organisationen und politische Akteure an.

Während des zweiten vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend veranstalteten Migrantinnenkongress im März 2013 wurde der Grundstein für das Projekt der bundesweiten Vernetzung von Migrantinnenorganisationen gelegt. 2014 wurde schließlich DaMigra ins Leben gerufen, um sich der großen Vernetzungsaufgabe unter Migrantinnen zu widmen. Die zunehmende Anzahl an Gründungen von Frauenorganisationen bestärken den Verein in seinen Bemühungen und verdeutlichen, dass Migrantinnen am gesellschaftlichen, sozialen, politischen und ökonomischen Leben in Deutschland teilnehmen und sich für Partizipation einsetzen.

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