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„Die Würde der Migrantinnen ist unantastbar! Die Rechte der Migrantinnen sind Menschenrechte sind unteilbar! Immer, überall und selbstverständlich.“

Kook-Nam Cho-Ruwwe kam 1970 als examinierte Krankenschwester nach Deutschland. Über 40 Jahre war sie berufstätig in verschiedenen gesundheitlichen Einrichtungen in Deutschland, zuletzt 15 Jahre als Pflegedienstleiterin in einem ambulanten Pflegedienst. In den 1980er Jahre engagierte sie sich entwicklungspolitisch und arbeitete von 1984 bis 1987 über Dienste in Übersee als Entwicklungshelferin in Südkorea. Sie ist eine der Mitgründerinnen der koreanischen Frauengruppe in Deutschland, die 1978 aus dem Kampf der Koreanerinnen gegen das ungleiche Arbeits- und Aufenthaltsrecht für asiatische Arbeitsmigrantinnen hervorging. Seither organisiert die koreanische Frauengruppe regelmäßig Bildungsseminare und öffentliche Veranstaltungen mit dem Thema „Frauen und Migration” und setzt sich für die politisch-rechtliche, ökonomische und soziale Gleichstellung von Migrantinnen ein. Kook-Nam Cho-Ruwwe verfasste im Jahr 2006 mit weiteren Autorinnen ihre Migrationsgeschichte als Teil der deutschen Geschichte und publizierte gemeinsam mit der koreanischen Frauengruppe das Buch „zuhause“. Seit 2015 gehört sie dem Vorstand des DaMigra e.V. an.