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Flashmob gegen Gewalt an Frauen*

Jährlich rufen Frauen*organisationen zum 14. Februar dazu auf, unter dem Motto One Billion Rising gegen Gewalt an Frauen* zu demonstrieren. Denn jede 3. Frau* weltweit war bereits Opfer von Gewalt. Das bedeutet: eine Milliarde Frauen* sind davon betroffen. In diesem Jahr war DaMigra unter anderem bei One Billion Rising in Köln dabei. 300 Frauen*, darunter viele Migrantinnen* und Geflüchtete*, trafen sich am Wiener Platz in Mülheim, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Mülheim ist der größte Bezirk und Stadtteil Kölns und als sogenannter „sozialer Brennpunkt“ bekannt. Unter den Anwohner*innen sind viele Frauen* und Jugendliche, Menschen mit Migrationsgeschichte und/oder Erwerbslose. In früheren Jahren fand One Billion Rising in der Kölner Innenstadt statt. Doch: Dorthin trauen sich viele Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte nicht und bewegen sich dort auch nicht im Alltag. Mülheim hingegen ist ihnen vertraut, dort fühlen sie sich sicher. Umso bunter und lauter war der Protest deshalb in diesem Jahr auch.

Migrantinnen* und geflüchtete Frauen* forderten bei der Aktion zusammen mit DaMigra ein „Nein zu Gewalt an Frauen* und Mädchen*“. Sie hielten Plakate hoch, die zu „Respekt, Wertschätzung & Gerechtigkeit in weltweiter Solidarität“ und „Gleichberechtigter politischer Teilhabe für Migrantinnen*“ aufriefen.

Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Dagmar Dahmen, unterstützte die Aktion und machte sich stark dafür, dass One Billion Rising in Zukunft von der Verwaltung unterstützt wird. Es gebe noch viel zu tun und sie wünsche sich, dass One Billion Rising bald unnötig werde. Denn das würde bedeuten, dass Gewalt gegen Frauen* endlich Geschichte ist.

Fotos: Pelin Sener

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