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Einfache Sprache

Über uns

DaMigra ist seit 2014 der Dachverband der Migrantinnenorganisationen in Deutschland.

Das heißt, DaMigra verbindet viele Frauengruppen in ganz Deutschland. In den Gruppen arbeiten Frauen aus verschiedenen Regionen der Welt. Frauen, die schon lange hier sind, Frauen, die geflüchtet sind oder Frauen, die zwar in Deutschland aufgewachsen sind, aber in der Gesellschaft immer noch nicht gleichbehandelt werden.

Gemeinsam kämpfen sie dafür, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und Frauen und Mädchen leben können, wie sie wollen. Das ist unabhängig davon, was sie anziehen, wen sie lieben, an wen sie glauben, wo sie herkommen, welche Bildung sie haben, wieviel Geld sie haben, ob sie einen deutschen Pass haben oder ob sie behindert sind.  

Wir wollen Frauen und Mädchen stärken und unterstützen, damit sie in Deutschland gut leben können. Wir wollen gemeinsam kämpfen, damit wir in der Gesellschaft eine Stimme haben, die gehört wird. Dabei arbeiten wir unabhängig von politischen Parteien.

Wie machen wir das?

Wir arbeiten mit der Politik, Medien, der Öffentlichkeit und der Wirtschaft und setzen uns für die Rechte von Migrantinnen ein. Das heißt wir machen Rassismus in den Ämtern, Schulen, auf der Arbeit und Vorurteile in den Medien über migrierte und geflüchtete Frauen sichtbar. So können wir Diskriminierung bekämpfen.

Wir arbeiten mit den Frauen selbst und mit Menschen, die politische Entscheidungen treffen können. Dazu machen wir Seminare und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen für die Frauen. Themen können sein: Diskriminierung, Gesundheit, Arbeit, Gewaltschutz, Familie und mehr.

DaMigra möchte Frauen, die in Deutschland Diskriminierungserfahrungen machen dabei unterstützen, Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu leben und ihre eigenen Interessen zu verfolgen.

Unsere Projekte:

Das Projekt #selbstbestimmt!

Stärkt Frauen in ihren eigenen Entscheidungen und Plänen für ihr Leben

Wie machen wir das?

Durch verschiedene Veranstaltungen gibt #selbstbestimmt Räume, wo die Frauen über das sprechen können, was sie möchten, um ihre eigenen Ziele zu entwickeln.

Macht politische Netzwerkarbeit.

Wie passiert das?

In Parlamenten und politischen Arbeitskreisen redet man oft über migrierte und geflüchtete Frauen, aber selten mit ihnen. #selbstbestimmt! ist durch DaMigra in Netzwerken und Gruppen vertreten, um die Interessen von Migrantinnen zu vertreten. Das geht von der Ebene der Bundesländer, der Bundesregierung bis zur Europaebene.

Macht das Potential der Frauen sichtbar.

Was bedeutet das ?

Frauen, die in einem fremden Land für sich und ihre Familie ein neues Leben aufbauen zeigen viel Stärke. Oft sieht die Aufnahmegesellschaft diesen Mut nicht. Bei #selbstbestimmt treffen Frauen, die vor vielen Jahren migriert sind auf geflüchtete Frauen, die noch nicht lange in Deutschland sind. Der Austausch zwischen ihnen macht ihre Erfahrungen sichtbar und zeigt, wie wertvoll sie für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft sind. Wir machen die inspirierende Arbeit von Migrantinnen durch Social Media sichtbar, damit mehr Menschen sie erfahren und schätzen können.

Das Projekt women rais.ed

Das Projekt women rais.ed ist seit Juli 2021 da, um Mädchen und Frauen, die von Rassismus betroffen sind, zu stärken. Durch Bildung sollen die Frauen und Mädchen erkennen, was Rassismus ist und wie er funktioniert, um dagegen anzugehen.

Das Projekt arbeitet dabei in drei Schritten:

  • Als Erstes beschäftigen sich die Frauen gemeinsam mit der Geschichte von Rassismus.  Dazu erarbeiten sie die Geschichte von Kolonialismus und die Folgen von Rassismus. So können sie den Rassismus aus ihren eigenen Leben besser einordnen. Das passiert durch kostenlose Informations- und Bildungsveranstaltungen.
  • Dann sprechen die Frauen darüber, dass auch Menschen, die Rassismus erleben, rassistisch denken und handeln. Wegen Vorurteilen, die wir alle durch Medien, Familie und Gesellschaft erlernen,können sie andere Menschen schlecht behandeln und auch von sich selbst schlecht denken. Um das zu ändern bietet women rais.ed Veranstaltungen an, in denen Teilnehmende sich mit ihren eigenen Geschichten und Vorurteilen beschäftigen.
  • Als letzter Schritt werden Menschen, die ständig belastende Rassismuserfahrungen machen, gestärkt.  Wir zeigen Wege und üben gemeinsam, um für die Zukunft einen besseren Umgang damit zu haben. Women rais.ed ist ein sicherer Ort, wo die betroffenen Frauen über ihre Erfahrungen und Fähigkeiten nachzudenken und gemeinsam zu überlegen, mit welchen Methoden sie sich gegen Diskriminierung wehren können.

Das Projekt MUT 3.0

Das Projekt ist für geflüchtete Frauen und Mädchen, teilweise auch geflüchtete Männer, und Unternehmen und Beteiligte des Arbeits- und Ausbildungsmarkt wie zum Beispiel die IHK oder die Arbeitsagentur.

Mut 3.0 hat drei große Ziele:

  • Durch Informationen lernen Frauen und Mädchen den Arbeits- und Ausbildungsmarkt, die Rechte und Pflichten von Menschen, die arbeiten und Menschen, die andere für sich arbeiten lassen, kennen. Durch Praktika können die Frauen und Mädchen ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten erkennen. Außerdem lernen sie im Projekt, wie sie digital im Beruf erfolgreich sind.
  • Frauen- und Menschenrechte werden durch Bildung vermittelt. Die Frauen und Mädchen lernen, was Vorteile über die Geschlechter mit der Arbeitswelt zu tun haben und wie andere Rollen aussehen können. Männer sollen zum Austausch über Gleichberechtigung der Geschlechter auch eingebunden werden.
  • Vielfalt stärken und Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt dafür öffnen. Arbeitgeber sollen wissen, wieviel migrierte und geflüchtete Frauen und Mädchen an verschiedenen Kenntnissen und Qualifikationen mitbringen. Frauen und Mädchen auf der Suche nach Arbeit oder Ausbildung sollen Arbeitgeber*innen und Ausbilder*innen begegnen können. Die Entwicklungen im Projekt werden für die Öffentlichkeit durch Social Media dokumentiert, damit mehr Menschen sehen, wieviel Stärken die Teilnehmerinnen mitbringen.
DaMigra_Admin01