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Anschlag in Halle: DaMigra solidarisch gegen rechte Gewalt

Halle, den 11. Oktober 2019. Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten den Angehörigen der Opfer in Halle. Der Schock über diese schreckliche Tat macht uns betroffen.

Der Angriff auf eine Synagoge in Halle und die willkürliche Erschießung von zwei Menschen vor der Synagoge und in einem Döner-Imbiss haben das Ausmaß von Antisemitismus hierzulande deutlich vor Augen geführt. Unschuldige Menschen haben aufgrund von antisemitischen und rassistischen Ideologien ihr Leben verloren.

Auch wenn in den Medien von einem Einzeltäter berichtet wird, ist dieser Anschlag Teil von gewaltbereiten, rechtsextremen Strukturen, die aufgrund rassistischer, antisemitischer und frauenverachtender Einstellungen stark verbreitet sind. Ihre Ideologen hetzen täglich gegen „Geflüchtete“ und „Ausländer“ und gegen anders denkende und handelnde Menschen, die für eine demokratische und emanzipierte Gesellschaft einstehen. Als offene, demokratische Gesellschaft können wir dies nicht dulden.

Diese Gewalt geht uns ALLE an.

Bedrohung von Rechts darf weder verharmlost, noch in einer Einzeltäter-Rhetorik zur Ausnahme relativiert werden. Rechte Angriffe passieren täglich. Rechter Terror richtet sich nicht gegen eine bestimmte Gruppe, sondern verletzt das Recht auf Sicherheit aller Menschen. Es handelt sich hierbei um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das mit vereinten Kräften angegangen werden muss.

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