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23. November 2020

Antirassistischer Feminismus – jetzt erst recht!

Jede dritte Frau* hat in ihrem Leben Erfahrungen mit physischer und/oder sexualisierter Gewalt erlebt – das belegen die Zahlen, die das BMFSFJ am 10.11.2020 herausgegeben hat. Für geflüchtete, migrierte und als Migrantinnen* gelesene Frauen* kommt rassistische Gewalt im Alltag, die Bedrohung durch organisierte Rechtsradikale und strukturelle Diskriminierung hinzu.

Bei der heutigen Online-Podiumsdiskussion „Antirassistischer Feminismus- jetzt erst recht!“, organisiert von DaMigra e. V., in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten der Hansestadt Stralsund und Tutmonde e. V., wird ein Dialog eröffnet und konkrete Handlungsstrategien gegen Frauen*hass, Rassismus und rassistische Gewalt erarbeitet.

Mit der Gesprächsrunde möchte DaMigra e. V. verdeutlichen, wie dringlich eine gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung und Bekämpfung von Mehrfachdiskriminierung ist.

„Das Zusammenspiel: Sexismus, Rassismus und Antifeminismus, Abwertung von Minderheiten und Menschen mit Behinderung, Homo- und Trans*Phobie führt zu einem gesellschaftlichen Klima, was wir gerade jetzt erleben.“, erklärt auch Jana Michael, Mitbegründerin von Tutmonde e. V.

In einer demokratischen Gesellschaft der Vielfalt können aber weder Rassismus noch Sexismus wirksam bekämpft werden, ohne dass bestimmte Strukturen und Systeme des Denkens und Handelns infrage gestellt werden.

„Um die Situation von betroffenen Frauen zu verbessern, müssen wir anfangen intersektional zu denken und zu handeln.“ bekräftigt Reem Alabali-Radovan, Integrationsbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Rechtsextremistische und rechtspopulistische Weltanschauungen müssen zum Thema gemacht werden, weil sie Sexismus und Rassismus in ihren Extremformen miteinander kombinieren.

Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra e. V. präzisiert: „Migrantinnen*rechte sind Menschenrechte. Immer und überall. Mein Feminismus ist antirassistisch.“

 

Auch die Omas gegen Rechts haben über die Veranstaltung berichtet. Den Blogartikel finden Sie hier.

Pressemeldung hier downloaden.

Kontakt: presse@damigra.de

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