29. August 2019

Einladung zur Pressekonferenz :„Gewalt gegen ALLE Frauen* stoppen! Istanbul-Konvention umsetzen: VORBEHALTLOS!“

Einladung zur Pressekonferenz

„Gewalt gegen ALLE Frauen* stoppen! Istanbul-Konvention umsetzen: VORBEHALTLOS!“

Sicherheitsmitarbeiter dringen regelmäßig in die Waschräume einer Geflüchtetenunterkunft ein, während Frauen* dort duschen. Es sind unhaltbare Zustände wie dieser, von denen DaMigra als Dachverband der Migrantinnenorganisationen aus erster Hand erfährt. Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte sind im besonderen Maße von sexualisierter Gewalt betroffen. Doch ausgerechnet ihnen wird vorbehaltsloser Schutz verwehrt. 2017 ratifizierte die Bundesregierung das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ („Istanbul-Konvention“) nur mit Einschränkungen gegenüber den Rechten von Migrantinnen* und geflüchteten Frauen*.

Wie erleben die betroffenen Frauen* die Situation? Wie ist die politische und rechtliche Problemlage? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Pressekonferenz mit:

• Yara Mayassah, DaMigra-Mitarbeiterin und 2016 aus Syrien geflüchtet • Dr. Esma Çakır-Ceylan, Rechtsanwältin • Rosa Logar, Interventionsstelle Wien, bis vor kurzem Teil des Expertinnengremiums des Europarates GREVIO • Kook-Nam Cho-Ruwwe, Vorstandssprecherin DaMigra • Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin DaMigra

Wann: Am Freitag, den 06. September 2019, 09:00 Uhr Wo: Tagungsräume Erfurt, Eislebener Str. 1, 99086 Erfurt

Vor Ort besteht die Möglichkeit zu Interviews mit den oben benannten Personen. Wir freuen uns, Sie oder ein Mitglied Ihrer Redaktion bei diesem Termin begrüßen zu dürfen. Anmeldungen bitte bis zum 2. September unter presse@damigra.de.

Pressekontakt:

Nicole Thies |

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DaMigra e.V.

Am Sudhaus 2

12053 Berlin

Mail presse@damigra.de

Phone +49 30 255 685 12

Mobil +49 1525 2782153

Presseeinladung hier downloaden  

5. Oktober 2020

Fast ein Jahr nach dem Attentat auf die Synagoge in Halle und acht Monate nach den rassistischen Morden von Hanau ist es unerträglich zu lesen, wie Polizei und Medien reflexhaft versuchen, der Attacke ihre politische Bedeutung zu nehmen: die Kopfverletzungen seien vorhanden, sie seien aber nicht lebensgefährlich, beeilt sich eine Berliner Tageszeitung zu schreiben. Eine Polizeisprecherin überlegt laut, ob die beiden sich vielleicht kannten und es eventuell einen „privaten Hintergrund“ gab, der Täter habe außerdem „äußerst verwirrt“ gewirkt. Kommt als nächstes wieder das Märchen vom unpolitischen, verwirrten Einzeltäter?

weiterlesen

5. Oktober 2020

Der Redaktionsausschuss des Europarates für Migrantinnen (GEC-MIG) hielt am 1. und 2. Oktober eine produktive erste Sitzung per Videokonferenz ab. GEC-MIG wird vom …

weiterlesen

2. Oktober 2020

Zum Nationalen Tag der Geflüchteten appelliert der Dachverband der Migrantinnen*organisationen (DaMigra e.V.) an die Einhaltung der Menschenrechte. Das Recht auf Asyl und der …

weiterlesen

MUT-MACHERINNEN*
Düsseldorf, 23. Oktober 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen* Projekts und in Kooperation mit Türöffner e.V. ...

weiterlesen

MUT-MACHERINNEN*
Köln, 23. Oktober 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen* Projekts zur Theater- und Film-Workshopreihe: We are here ...

weiterlesen

MUT-MACHERINNEN*
Berlin, 23. Oktober 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen* - Projektes herzlich zu der Online-Buchlesung „Zugvögel: ...

weiterlesen