23. März 2019

Migrantinnen*März 2019 Abschlussveranstaltung: „Online / Offline – Nein zu Rassismus und Sexismus in Social Media“

Unter dem Motto „Online/Offline – Nein zu Rassismus und Sexismus“ fand am 21.03.2019 in Frankfurt a.M. die Abschlussveranstaltung des DaMigra-Migrantinnen*März 2019 statt. DaMigra präsentierte die Ergebnisse der Social-Media-Kampagne #OhneUns. Teilnehmerinnen* diskutierten über Umgang und Erfahrungen mit Rassismus und Sexismus in Social-Media.

DaMigra akzeptiert keinen Rassismus im Namen von Frauen*rechten!

Die überwiegend rassistische Berichterstattung nach den sexistischen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln 2015 zeigte uns beispielhaft: Frauen*rechte, insbesondere das Recht auf ein Leben in Freiheit und ohne Gewalt, werden schnell für rassistische Zwecke instrumentalisiert. Die Social-Media-Kampagne #OhneUns von DaMigra setzte ein Zeichen dagegen.

 Die Öffentlichkeit sensibilisieren

Mit der Kampagne #OhneUns hat DaMigra einen Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit geleistet und sich gegen Rassismus im Namen von Frauenrechten in den Social Media positioniert. Mit #OhneUns konnten 20.000 Menschen erreicht werden.

Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra:

„Auch mit kleineren Aktionen wie dieser tragen wir zu einer demokratischen und einer aufklärerischen Kultur bei. Allein dafür hat es sich gelohnt“.

Social-Media und Rassismus, Sexismus, Homophobie: Wir wehren uns!

Der Großteil der Teilnehmerinnen* ist in Social Media aktiv. Erfahrungen mit Rassismus, Sexismus oder Homophobie sind auch in diesem Zusammenhang Realität.

Social-Media kann als Medium für Gewalt und rassistische bzw. sexistische Hetze missbraucht werden und auch persönliche Angriffe sind keine Seltenheit:

„Ich habe Angst. Jeder, der im Internet spricht, hat Angst. Wenn wir jedoch stumm in einer Ecke säßen, dann hätten wir nicht weniger Angst. Aber wenn wir etwas sagen, können wir etwas verändern.“, sagt eine Teilnehmerin.

Wir dürfen nicht verstummen und Rassist*innen, Sexist*innen und Homophobiker*innen somit den Raum überlassen.  Der Großteil der Teilnehmerinnen* ist sich einig: Social Media ist auch eine Waffe.

„Ich kann mich schützen, muss aber etwas sagen. Wenn ich angegriffen werde, gebe ich dem Angreifer keinen Raum dafür. Ich bin stark. Ich bin eine Frau.“, äußert eine andere Teilnehmerin.

 Durch Social-Media können wir uns verbünden, vernetzen und uns solidarisieren.

„Wir leben in einer Gesellschaft der Digitalisierung. Die Entscheidung liegt bei uns. Ich kann Social-Media nutzen, oder nicht! Ich bin nicht alleine. Wir sind zusammen! Wir können uns verbünden. Wir sind hier. Wir sind viele. Social-Media kann man im positiven Sinne nutzen.“ „Ich kann mich schützen, muss aber etwas sagen. Wenn ich angegriffen werde, gebe ich dem Angreifer keinen Raum dafür. Ich bin stark. Ich bin eine Frau.“, kommentieren Teilnehmerinnen*

Frauen* haben die Möglichkeit sich nicht nur lokal, sondern auch global zusammenschließen. Ein Beispiel hierfür ist die Kampagne #EleNão (#ErNicht) gegen den rechtsradikalen brasilianischen Präsidenten Bolsonaro, durch den sich binnen weniger Tage Millionen von Frauen* verbündeten.

 DaMigra sagt online und offline: Nein zu Gewalt gegen Frauen* und Rassismus! Nein zu Rassismus im Namen von Frauen*rechten! Nein zu Homophobie!

Lasst uns die Debatte offenhalten und gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie setzen: #OhneUns

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#SELBSTBESTIMMT!
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Die Corona-Krise hat bestehende gesellschaftliche Ungerechtigkeiten verstärkt und ein großer Teil der Auswirkungen ist nun sichtbar bzw. wird in den kommenden Monaten erst sichtbar werden. DaMigra hat im April – in der vom Corona-Lockdown bestimmten Phase – Mitgliedsorganisationen und Teilnehmerinnen* telefonisch befragt. Die Ergebnisse der kurzen Umfrage zeigen uns, dass die Herausforderungen, Hürden und Bedürfnisse der Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte unterschiedliche Themenbereiche umfassen. Dies ist nur eine erste Bestandsaufnahme – und der Anlass für die Regionaldialoge von DaMigra in diesem Jahr.

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