20. März 2019

NEIN zu Rassismus im Namen der Frauen*rechte! #OhneUns

NEIN zu Rassismus im Namen der Frauen*rechte! #OhneUns

DaMigra e.V. veranstaltet dieses Jahr den Abschluss des Migrantinnen*März in Frankfurt am Main. Unsere Social Media Aktion #OhneUns und rassistische Stimmungsmache im Namen von Frauen*rechten stehen dabei im Mittelpunkt.

Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Rassismus“ am 21.03.2019 findet unsere Abschlussveranstaltung des Migrantinnen*März 2019 statt. Zentrales Thema der Veranstaltung ist die Vereinnahmung von feministischen Anliegen für rassistische Zwecke und der Abschluss unserer Social-Media-Aktion #OhneUns.

DaMigra Abschlussveranstaltung „Online / Offline – Nein zu Rassismus und Sexismus in Social Media“ Termin: Donnerstag, 21.03.2019, 17 bis 21 Uhr Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt an Main

Mit unserer im Juli 2018 gestarteten Social-Media-Aktion #OhneUns wollen wir die Vereinnahmung von Frauen*rechten für rassistische Zwecke auf die Tagesordnung bringen.

Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ist ein gesamtgesellschaftliches und aktuelles Problem. Jedoch wird durch rechts-konservative Strömungen Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* rassistisch instrumentalisiert und mit männlichen Einwanderern assoziiert. Dem widersetzen wir uns! Frauen* haben ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt und das unveräußerliche Recht auf psychische und physische Unversehrtheit. Diese Rechte dürfen nicht für das Verbreiten von rassistischen Ideen missbraucht werden.

„DaMigra tritt für einen antirassistischen Feminismus ein und fordert alle dazu auf, sich gegen rassistische Stimmungsmache im Namen von Frauen*rechten zu positionieren“, sagt Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra e.V.

Durch Social-Media-Kanäle von DaMigra e.V. wurden Social-Media-Nutzer*innen dazu aufgerufen, sich unter dem Hashtag #OhneUns in wenigen Sätzen sowie mit Bild und/oder Video gegen den Missbrauch feministischer Anliegen für rassistische Zwecke auszusprechen. Über 20.000 Menschen haben unser Statement geteilt!

Damit wir Gewalt gegen Frauen* stoppen können, brauchen wir keine rassistische Meinungsmache! Wir brauchen eine aktive Veränderung der Debatten und der Debattenkultur. Wir suchen Wege und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen eine rassistische Stimmungsmache im Namen von Frauen*rechten! #OhneUns!

PRESSEKONTAKT Nicole Thies / Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DaMigra e.V. / Am Sudhaus 2 / 12053 Berlin FON 030 255 685 12 / 01525 278 21 53 / EMAIL presse@damigra.de

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31. März 2020

Die Pandemie kennt keine Grenzen und keine Nationalitäten. Die rückständigen Kräfte, die seit Langem mehr Abschottung und Nationalismus fordern, nutzen sie jedoch für ihre populistischen Zwecke. Ihre Propaganda trifft auf eine politische Zeit, in der die Beschneidung von Grundrechten von einem großen Teil der Bevölkerung ohne Aufschrei hingenommen wird und „Zuhause bleiben“ zum gefeierten Wort der Stunde wird. Aber: Zuhause bleiben ist ein Privileg. Tausende von Menschen werden gezwungen, in Lagern zu leben, weil sie ihr Zuhause aufgrund von Krieg oder Verfolgung verloren haben. Andere müssen weiterhin in unterbezahlten und risikoreichen Bereichen schuften, um die Grundversorgung der Bevölkerung und der eigenen Familie zu ermöglichen.

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20. März 2020

„Die Maßnahmen der Politik zur Eindämmung von COVID-19 offenbaren einmal mehr, wie in unserer Gesellschaft mit zweierlei Maß gemessen wird“, so Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra e.V. „Während auf der einen Seite zu sozialer Distanzierung und eingeschränkter Mobilität aufgerufen wird, werden Abschiebungen nach Afghanistan durchgeführt und geflüchtete Menschen in Lagern gezwungen, auf engstem Raum zusammenzuleben. Die Bundesregierung muss agieren, und endlich eine menschenwürdige dezentrale Unterbringung ermöglichen.“

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19. März 2020

Wir mit müssen mit denen solidarisch sein, die von der Coronavirus-Krise am stärksten betroffen sind. Das sind schwache, kranke und ältere Menschen und die Menschen, die zum Teil seit Jahren an den Außengrenzen in Erstaufnahmelagern unter unzumutbaren Bedingungen festsitzen. Diese Menschen sind oft durch die menschenunwürdigen Bedingungen ohnehin geschwächt. Diese Menschen können keinen Abstand untereinander halten, weil die Lager überfüllt sind. Diese Menschen können keine Hygienemaßnahmen für sich umsetzen, weil die Lager nicht ausreichend mit sanitären Anlagen ausgestattet sind. Diese Menschen haben wenige bis keine Informationen, wie sie sich schützen können. Für die von der Maßnahme betroffenen Menschen, darunter zahlreiche Frauen* und Kinder, ist die Aussetzung der humanitären Aufnahme katastrophal, die Folgen sind kaum absehbar. Wenn wir die Welt zu einer Festung machen und diese Menschen nicht mitnehmen, haben wir alle als Menschen versagt.

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