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Neue Studie des DeZIM belegt: Betroffene zeigen Diskriminierung oft nicht an

Betroffene von Rassismus wehren sich laut einer veröffentlichten Studie des DeZIM nur selten gegen Diskriminierung. Insbesondere rassistische Diskriminierung auf Ämtern und von Behörden bleibt häufig folgenlos, auch weil die Ämter und Behörden Betroffene nicht ermutigen, gegen Rassismus vorzugehen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass solidarisches Verhalten von anderen Anwesenden sehr wichtig ist, um Betroffene zu ermutigen, gegen erfahrene Diskriminierungen vorzugehen.

Studien wie diese zeigen uns, wie umfassend das Ausmaß des erlebten Rassismus von Betroffenen ist. Die belegt auch die Veröffentlichung des Afrozenzus am Ende November 2021 – auch dieser zeigt, wie stark Rassismus die Lebensrealität von Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Deutschland beeinflusst. Die Befragungen unterstrichen, was wir schon lange sehen: es gibt keinen Lebensbereich, in dem Diskriminierung und Rassismus keine umfassenden Probleme sind.

DaMigra e.V. begrüßt die wertvolle Arbeit dieser Studien und insbesondere den Aufruf nach klaren Handlungsstrategien. Denn wir wissen auch: besonders betroffen von Rassismus und Diskriminierung sind Migrantinnen, geflüchtete Frauen und Frauen aus Einwanderungsfamilien, da sie innerhalb der Gesellschaft mehreren Diskriminierungsformen ausgesetzt sind. Wir gestalten unseren Beitrag zu der Bekämpfung von Rassismus und der Entwicklung von Handlungs- und Empowermentstrategien in dem Projekt women rais.ed.

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