Vorstandsfrauen DaMigra e.V.
12. September 2019

Mitgliederversammlung DaMigra: Neuer Vorstand für zwei Jahre gewählt

Erfurt, den 12. September

Ein wichtiger Tag für DaMigra: Am Samstag, den 7. September 2019 fand die ordentliche Mitgliederversammlung in Erfurt statt. Das höchste Vereinsgremium – die Mitfrauen*versammlung – wählte einen neuen Vorstand.

Lourdes Martínez (Amnesty for Women e.V.) – Vorstandssprecherin* und Vorstandsvorsitzende*

Duygu Bräuer (Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.) – Vorstandsvorsitzende*

Kook-Nam Cho-Ruwwe (Koreanische Frauengruppe in Deutschland) – Vorstandsvorsitzende*

Dr. Teresa Luisa Silveira Frossard (Imbradiva)

Eleonora Cucina (ReteDonne e.V.)

My Hanh Nguyen (ViFi e.V.)

Cornelia Hentschel (Kone e.V.)

Folgende Frauen* sind mit sofortiger Wirkung für die kommenden zwei Jahre als Vorstandsvorsitzende* in den Vorstand gewählt worden: Lourdes Martínez von Amnesty for Women e.V., Kook-Nam Cho-Ruwwe von der Koreanischen Frauengruppe in Deutschland und Duygu Bräuer vom Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V. Lourdes Martínez ist zusätzlich als Vorstandssprecherin* gewählt worden.

Weitere Frauen* im DaMigra-Vorstand sind: Dr. Teresa Luisa Silveira Frossard von Imbradiva e.V., einer brasilianischen Fraueninitiative, Cornelia Hentschel vom Kone-Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns e.V., My Hanh Nguyen von der Vietnamischen interkulturellen Fraueninitiative in Deutschland sowie Eleonora Cucina von ReteDonne e.V.

Foto (von links nach rechts): Duygu Bräuer (Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.), Lourdes Martínez (Amnesty for Women e.V.), Kook-Nam Cho-Ruwwe (Koreanische Frauengruppe in Deutschland), Dr. Teresa Luisa Silveira Frossard (Imbradiva), Eleonora Cucina (ReteDonne e.V.), My Hanh Nguyen (ViFi e.V.), Cornelia Hentschel (Kone e.V.)
Bildrecht: DaMigra e.V.

DaMigra freut sich sehr über die Diversität und geballte interkulturelle Kompetenz im Vorstand und auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir uns in feministischen und integrationspolitischen Debatten auf der Bundesebene einbringen und diese richtungsweisend prägen.

Den ausscheidenden Vorständinnen* möchten wir sehr herzlich für das ehrenamtliche Engagement danken. Ihre Arbeit hat maßgeblich zur Weiterentwicklung von DaMigra beigetragen.

Bei weiteren Fragen zum Thema Migrantinnen*rechte kommen Sie gerne jederzeit auf uns zu.

PRESSEMITTEILUNG Mitgliederversammlung DaMigra: Neuer Vorstand für zwei Jahre gewählt  

31. März 2020

Die Pandemie kennt keine Grenzen und keine Nationalitäten. Die rückständigen Kräfte, die seit Langem mehr Abschottung und Nationalismus fordern, nutzen sie jedoch für ihre populistischen Zwecke. Ihre Propaganda trifft auf eine politische Zeit, in der die Beschneidung von Grundrechten von einem großen Teil der Bevölkerung ohne Aufschrei hingenommen wird und „Zuhause bleiben“ zum gefeierten Wort der Stunde wird. Aber: Zuhause bleiben ist ein Privileg. Tausende von Menschen werden gezwungen, in Lagern zu leben, weil sie ihr Zuhause aufgrund von Krieg oder Verfolgung verloren haben. Andere müssen weiterhin in unterbezahlten und risikoreichen Bereichen schuften, um die Grundversorgung der Bevölkerung und der eigenen Familie zu ermöglichen.

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20. März 2020

„Die Maßnahmen der Politik zur Eindämmung von COVID-19 offenbaren einmal mehr, wie in unserer Gesellschaft mit zweierlei Maß gemessen wird“, so Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra e.V. „Während auf der einen Seite zu sozialer Distanzierung und eingeschränkter Mobilität aufgerufen wird, werden Abschiebungen nach Afghanistan durchgeführt und geflüchtete Menschen in Lagern gezwungen, auf engstem Raum zusammenzuleben. Die Bundesregierung muss agieren, und endlich eine menschenwürdige dezentrale Unterbringung ermöglichen.“

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19. März 2020

Wir mit müssen mit denen solidarisch sein, die von der Coronavirus-Krise am stärksten betroffen sind. Das sind schwache, kranke und ältere Menschen und die Menschen, die zum Teil seit Jahren an den Außengrenzen in Erstaufnahmelagern unter unzumutbaren Bedingungen festsitzen. Diese Menschen sind oft durch die menschenunwürdigen Bedingungen ohnehin geschwächt. Diese Menschen können keinen Abstand untereinander halten, weil die Lager überfüllt sind. Diese Menschen können keine Hygienemaßnahmen für sich umsetzen, weil die Lager nicht ausreichend mit sanitären Anlagen ausgestattet sind. Diese Menschen haben wenige bis keine Informationen, wie sie sich schützen können. Für die von der Maßnahme betroffenen Menschen, darunter zahlreiche Frauen* und Kinder, ist die Aussetzung der humanitären Aufnahme katastrophal, die Folgen sind kaum absehbar. Wenn wir die Welt zu einer Festung machen und diese Menschen nicht mitnehmen, haben wir alle als Menschen versagt.

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