1. Februar 2019

Null-Toleranz gegenüber der Genitalverstümmelung!

Genitalverstümmelungen an Mädchen sind eine massive Menschenrechtverletzung!

Anlässlich des 6. Februar, dem internationalen Tag gegen Genitalbeschneidung, veranstaltet der Dachverband der Migrantinnenorganisationen (DaMigra e.V.) ein

Fachgespräch mit Diskussion „Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalbeschneidung“
am Mittwoch, 6. Februar 2019, 15 – 17:30 Uhr
in der Bibliothek des FrauenZentrums Erfurt, Pergamentergasse 36, 99084 Erfurt

Durch die Migration in den letzten Jahren ist das Thema weibliche Genitalbeschneidung (Female Genital Mutilation / FGM) erneut in den Fokus gerückt. Beratungsstellen und Frauenrechtsorganisationen hierzulande gehen von einer steigenden Zahl betroffener Frauen aus. „Auch in Deutschland leben viele betroffene Mädchen. Diese gravierenden Körperverletzungen verursachen auch seelische Schäden, unter der sie ihr lebenslang leiden“, so Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, die Vorstandssprecherin von DaMigra.

DaMigra setzt sich für die Rechte von migrierten Mädchen- und Frauen ein. „Wir diskutieren auf dem Fachtag mit Interessierten*, Fachkräften*, ehrenamtlichen Betreuer*innen und Frauen* aus den Ländern Afrikas oder anderen Ländern, in denen Genitalbeschneidung praktiziert wird. Neben der Aufklärung braucht es aber auch Prävention, damit diese Mädchen geschützt werden“ so Herzberger-Fofana weiter. Das Inter-Afrikanische Komitee (IAC) fordert: Politischer Entscheidungen sollten konkrete gesamtgesellschaftliche Aktionen folgen, damit das Null-Toleranz-Ziel bis 2030 erreicht werden kann.

Die Situation in Erfurt und Umgebung dürfte weitgehend unbekannt sein. Denn das Thema ist nicht nur ein gesellschaftliches Tabu, sondern hat an Aktualität gewonnen. Für alle betroffenen Frauen* müssen Präventionsangebote zugänglich sein, so wie die Informationsquellen für Fachkräfte und (ehrenamtliche) Betreuer*innen ausgebaut und Maßnahmen sichtbarer werden. Wie das geschehen kann, darüber diskutiert Frau Dr. Pierrette Herzberger-Fofana als Expertin auf dem Gebiet in diesem Fachgespräch.

Frau Dr. Pierrette Herzberger-Fofana ist Vorsitzende von DaMigra, Gründungsmitglied (1998) und langjährige Vorsitzende von FORWARD-Germany, gegen ritualisierte Gewalt e.V. Sie steht ab 14 Uhr für ein persönliches Gespräch / Interview vor Ort zur Verfügung.

 

PRESSEKONTAKT

Nicole Thies / Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

DaMigra e.V. / Am Sudhaus 2 / 12053 Berlin

FON 030 255 685 12 / 01525 278 21 53 / EMAIL thies@damigra.de

Presseinformation zum Fachgespräch

MUT-MACHERINNEN*
14. Juni 2019

In ihrem Dokumentarfilm spricht Anne Frisius mit Aktiven über ihre Erfahrungen in den letzten Jahren. Selbstorganisierte Flüchtlingsproteste, so wird deutlich, machen nicht nur auf die prekäre Situation von Geflüchteten aufmerksam, sondern verweisen auf grundlegende Probleme von Demokratie und Grenzen sozialer Teilhabe. Mit dabei: MUT-Projekt Hamburg.

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MUT-MACHERINNEN*
4. Juni 2019

Im Rahmen des MUT-Macherinnen* Projektes habt Ihr/ haben Sie die Möglichkeit Mikroprojekte bei DaMigra zu beantragen. Mit unserer Förderung möchten wir die Teilhabe …

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4. Juni 2019

Unsere DaMigra-Vorstandsvorsitzende Dr. Pierrette Herzberger-Fofana zieht ins EU-Parlament – als erste Deutsche afrikanischer Herkunft. Im Interview mit DaMigra erzählt sie, wie sie der …

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POLITISCHE TEILHABE
Leipzig, 20. Juni 2019

In Kooperation mit dem sächsischen Flüchtlingsrat veranstalten wir eine Podiumsdiskussion, zu der wir sie ...

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MUT-MACHERINNEN*
Köln, 26. Juni 2019 - 27. Juni 2019

Liebe Frauen*, das MUT-MACHERINNEN*-Projekt veranstaltet eine Fortbildung mit dem Inhalt Prävention und intersektionale Sexualpädagogik ...

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MUT-MACHERINNEN*
München, 26. Juni 2019

Geplant ist eine Infoveranstaltung kombiniert mit einem sportlichen Angebot (Bowling). In einer lockeren, entspannten ...

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