15. Januar 2019

Projektfilm: Migrantinnen* als Mutmacherinnen* und Brückenbauerinnen*

Innerhalb der letzten drei Jahre hat das Projekt „Migrantinnen* als Mutmacherinnen* und Brückenbauerinnen*“ von DaMigra e.V. mehr als 40.000 Frauen* mit Migrations- und Fluchterfahrung erreicht. Der Projektfilm zeigt anhand von zwei Veranstaltungen die Ziele und Ansätze des MUT-Projekts und gibt mutigen Frauen* aus dem Projekt das Wort.

In kurzen Versionen des Films wurden zentrale Aspekte des MUT-Projekts und der Ziele von DaMigra e.V. hervorgehoben.

 

Empowerment geflüchteter Frauen

„Ich kann das, ich mache das, ich bringe das voran!“ Empowerment von geflüchteten Frauen* ist eines der Kernziele des MUT-Projekts von DaMigra e.V.

 

Teilhabe von Anfang an

Arbeit, Kultur, Gesellschaft und Politik: Teilhabe von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte ist ein wesentlicher Aspekt des MUT-Projekts von DaMigra e.V.

 

Ein selbstbestimmtes Leben führen

Was bedeutet Mut? Was macht ein selbstbestimmtes Leben aus? Und was braucht es, damit Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte ein selbstbestimmtes Leben führen können?

 

Gemeinsam, solidarisch, miteinander

Damit Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte ihre eigenen Rechte kennen und einfordern können, müssen sie gemeinsam kämpfen und zusammenhalten.

31. März 2020

Die Pandemie kennt keine Grenzen und keine Nationalitäten. Die rückständigen Kräfte, die seit Langem mehr Abschottung und Nationalismus fordern, nutzen sie jedoch für ihre populistischen Zwecke. Ihre Propaganda trifft auf eine politische Zeit, in der die Beschneidung von Grundrechten von einem großen Teil der Bevölkerung ohne Aufschrei hingenommen wird und „Zuhause bleiben“ zum gefeierten Wort der Stunde wird. Aber: Zuhause bleiben ist ein Privileg. Tausende von Menschen werden gezwungen, in Lagern zu leben, weil sie ihr Zuhause aufgrund von Krieg oder Verfolgung verloren haben. Andere müssen weiterhin in unterbezahlten und risikoreichen Bereichen schuften, um die Grundversorgung der Bevölkerung und der eigenen Familie zu ermöglichen.

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20. März 2020

„Die Maßnahmen der Politik zur Eindämmung von COVID-19 offenbaren einmal mehr, wie in unserer Gesellschaft mit zweierlei Maß gemessen wird“, so Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra e.V. „Während auf der einen Seite zu sozialer Distanzierung und eingeschränkter Mobilität aufgerufen wird, werden Abschiebungen nach Afghanistan durchgeführt und geflüchtete Menschen in Lagern gezwungen, auf engstem Raum zusammenzuleben. Die Bundesregierung muss agieren, und endlich eine menschenwürdige dezentrale Unterbringung ermöglichen.“

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19. März 2020

Wir mit müssen mit denen solidarisch sein, die von der Coronavirus-Krise am stärksten betroffen sind. Das sind schwache, kranke und ältere Menschen und die Menschen, die zum Teil seit Jahren an den Außengrenzen in Erstaufnahmelagern unter unzumutbaren Bedingungen festsitzen. Diese Menschen sind oft durch die menschenunwürdigen Bedingungen ohnehin geschwächt. Diese Menschen können keinen Abstand untereinander halten, weil die Lager überfüllt sind. Diese Menschen können keine Hygienemaßnahmen für sich umsetzen, weil die Lager nicht ausreichend mit sanitären Anlagen ausgestattet sind. Diese Menschen haben wenige bis keine Informationen, wie sie sich schützen können. Für die von der Maßnahme betroffenen Menschen, darunter zahlreiche Frauen* und Kinder, ist die Aussetzung der humanitären Aufnahme katastrophal, die Folgen sind kaum absehbar. Wenn wir die Welt zu einer Festung machen und diese Menschen nicht mitnehmen, haben wir alle als Menschen versagt.

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