25. September 2019

Tag der offenen Tür bei DaMigra in Halle!

Anlässlich der Interkulturellen Wochen in Halle öffnen wir unsere Türen ganz weit für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie Empowerment von, mit und für Frauen* mit Flucht- und Migrationshintergrund geht.

Wir stellen unser Projekt Mut-Macherinnen* vor: 

10.00 – 13.00 Uhr

  • Fragen und Antworten mit der Projektmitarbeiterinnen* und der Teilnehmerinnen* des Projektes
  • Informationen über die Projektaktivitäten, Infomaterial
  • Herausforderungen und Chancen
  • Erfolge und Weiterentwicklung

Weiter geht es mit „Salam Sachsen-Anhalt“ und Referentin Nadia Abu Ammar über die Integration von muslimischen Frauen* in Sachsen-Anhalt. Spannungsverhältnisse zwischen Druck der Familie und der Diskriminierung in der Gesellschaft.

14.00- 16.00 Uhr

  • Fortsetzung der Informationsrunde, Austausch
  • Vorstellung des Projektes „Salam Sachsen-Anhalt“, Standort Halle.

Wir beschließen den Tag mit einem Workshop: Inklusion aktiv denken und leben! mit Referentin Maria Ruppel, Supervisorin, Dipl. Soziale Kommunikationswissenschaft, M.A. Verfassung und Menschenrechte

17.00-20.00 Uhr

Workshop „Transkulturelle Gesellschaft“ – Inklusion aktiv denken und leben!

Inhalte: Transkulturalität beschreibt den Einfluss von Kulturen aufeinander.  Transkulturell zu denken bedeutet, dass wir nicht mehr in Blöcken oder kleine Gruppen denken, sondern denken in Netzwerkstrukturen.

Die Teilnehmende* werden im Workshop erfahren wie:

– Elementen der Verständigung bei der Kommunikation zu nutzen

– analysieren was Hierarchien, Mach und Ausbeutung sind

 

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31. März 2020

Die Pandemie kennt keine Grenzen und keine Nationalitäten. Die rückständigen Kräfte, die seit Langem mehr Abschottung und Nationalismus fordern, nutzen sie jedoch für ihre populistischen Zwecke. Ihre Propaganda trifft auf eine politische Zeit, in der die Beschneidung von Grundrechten von einem großen Teil der Bevölkerung ohne Aufschrei hingenommen wird und „Zuhause bleiben“ zum gefeierten Wort der Stunde wird. Aber: Zuhause bleiben ist ein Privileg. Tausende von Menschen werden gezwungen, in Lagern zu leben, weil sie ihr Zuhause aufgrund von Krieg oder Verfolgung verloren haben. Andere müssen weiterhin in unterbezahlten und risikoreichen Bereichen schuften, um die Grundversorgung der Bevölkerung und der eigenen Familie zu ermöglichen.

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20. März 2020

„Die Maßnahmen der Politik zur Eindämmung von COVID-19 offenbaren einmal mehr, wie in unserer Gesellschaft mit zweierlei Maß gemessen wird“, so Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra e.V. „Während auf der einen Seite zu sozialer Distanzierung und eingeschränkter Mobilität aufgerufen wird, werden Abschiebungen nach Afghanistan durchgeführt und geflüchtete Menschen in Lagern gezwungen, auf engstem Raum zusammenzuleben. Die Bundesregierung muss agieren, und endlich eine menschenwürdige dezentrale Unterbringung ermöglichen.“

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19. März 2020

Wir mit müssen mit denen solidarisch sein, die von der Coronavirus-Krise am stärksten betroffen sind. Das sind schwache, kranke und ältere Menschen und die Menschen, die zum Teil seit Jahren an den Außengrenzen in Erstaufnahmelagern unter unzumutbaren Bedingungen festsitzen. Diese Menschen sind oft durch die menschenunwürdigen Bedingungen ohnehin geschwächt. Diese Menschen können keinen Abstand untereinander halten, weil die Lager überfüllt sind. Diese Menschen können keine Hygienemaßnahmen für sich umsetzen, weil die Lager nicht ausreichend mit sanitären Anlagen ausgestattet sind. Diese Menschen haben wenige bis keine Informationen, wie sie sich schützen können. Für die von der Maßnahme betroffenen Menschen, darunter zahlreiche Frauen* und Kinder, ist die Aussetzung der humanitären Aufnahme katastrophal, die Folgen sind kaum absehbar. Wenn wir die Welt zu einer Festung machen und diese Menschen nicht mitnehmen, haben wir alle als Menschen versagt.

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