13. Februar 2018

Weibliche Genitalverstümmelung stoppen – und als Asylgrund anerkennen!

Etwa 50.000 Frauen in Deutschland haben eine Genitalverstümmelung erlebt. DaMigra e.V. kämpft gegen dieses gesundheitsgefährdende Ritual und fordert, weibliche Beschneidung als Asylgrund anzuerkennen.

Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung hat das Bundesentwicklungshilfeministerium angekündigt, 2 Millionen Euro in Guinea zu investieren, um Frauen und Mädchen vor der Genitalbeschneidung zu schützen. Der Dachverband der Migrantinnenorganisationen, DaMigra e.V., unterstützt Initiativen, die mit Respekt vor anderen Kulturen zur Abschaffung der weiblichen Beschneidung beitragen.

Gleichzeitig weist DaMigra aber darauf hin, dass die weibliche Beschneidung in Deutschland weiterhin nicht als Asylgrund anerkannt wird – genau wie andere geschlechtsspezifische Fluchtgründe. Der Dachverband fordert daher umgehend eine tatsächliche Anerkennung des Asyls für von Genitalverstümmelung betroffene Frauen.

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine rituelle Praxis, die Frauen und Mädchen körperliche und seelische Schäden zufügt. Weltweit sind mindestens 200 Millionen Menschen davon betroffen. Zwar gilt der Brauch seit dem Jahr 2013 in Deutschland als schwere Körperverletzung, dennoch halten viele Migrantinnen daran fest. Mit der Zuwanderung von Frauen und Mädchen aus Ländern wie Somalia, Äthiopien und Eritrea, wo die weibliche Beschneidung besonders verbreitet ist, wächst auch die Brisanz des Themas in Deutschland.

Im Februar debattiert DaMigra, wie der Weg bis zur vollständigen Abschaffung der weiblichen Beschneidung aussehen kann:

Am Sonntag, den 18.02.2018 (13-16 Uhr) diskutieren Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, Vorstandsvorsitzende von DaMigra e.V., und Fatuma Nabosu, Aktivistin Gargar Charity Fund (Kenia), in den Räumen des Landesfrauenrats in Hamburg (Grindelallee 43) den Kampf gegen die Genitalverstümmelung.

Pressemitteilung des DaMigra e.V. zur weiblichen Beschneidung und Einladung zur Diskussionsveranstaltung

STÄRKEN
16. Juli 2019

Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft diskutieren wir die Ziele und Maßnahmen der Istanbul-Konvention.

Die Konferenz stellt dabei die Perspektiven, Anliegen und Bedarfe von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte in den Mittelpunkt.

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MUT-MACHERINNEN*
14. Juni 2019

In ihrem Dokumentarfilm spricht Anne Frisius mit Aktiven über ihre Erfahrungen in den letzten Jahren. Selbstorganisierte Flüchtlingsproteste, so wird deutlich, machen nicht nur auf die prekäre Situation von Geflüchteten aufmerksam, sondern verweisen auf grundlegende Probleme von Demokratie und Grenzen sozialer Teilhabe. Mit dabei: MUT-Projekt Hamburg.

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MUT-MACHERINNEN*
4. Juni 2019

Im Rahmen des MUT-Macherinnen* Projektes habt Ihr/ haben Sie die Möglichkeit Mikroprojekte bei DaMigra zu beantragen. Mit unserer Förderung möchten wir die Teilhabe …

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MUT-MACHERINNEN*
München, 18. Juli 2019

Informationen zum Thema Schwangerschaft und Geburt. Die Gruppe wird von Frau Irmi Jaud (Dipl. Sozialpädagogin (FH) bei pro familia, Schwangeren- und Familienberatung) geleitet. Offen für die gesamte Familie!

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MUT-MACHERINNEN*
Nürnberg, 19. Juli 2019

Wir qualifizieren Frauen* mit Migrations- oder Fluchtgeschichte zu Elternlotsinnen* mit der Zielsetzung Eltern und ihre Kinder auf dem Bildungsweg zu begleiten.

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MUT-MACHERINNEN*
Bamberg, 21. Juli 2019

Das Projekt „Wie schön, dass es uns gibt“ setzt den Fokus auf den Alltag einer Frau*. Es besteht die Möglichkeit, sich in einem geschützten Raum über den Alltag auszutauschen und bei Bedarf auf Wunsch auch Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Zu den Treffen sind alle Frauen* eingeladen. In Gesprächen "von Frau* zu Frau*" sollen Ideen und Vorstellungen in Bezug auf das eigene Leben erweitert und Alltagsroutinen durchbrochen werden.

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