10. Dezember 2018

Wir alle wollen Menschenrechte!

Zur Deklaration der Menschenrechte vor 70 Jahren am 10. Dezember 1948

Vor 70 Jahren verlas Eleanor Roosevelt in der UN-Generalversammlung die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Die 30 Artikel umfassen einen Katalog von Rechten: angefangen mit der den Rechten auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit bis hin zum Recht auf Asyl, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Leben.

Im Kern geht es der Menschenrechtidee um Gleichberechtigung, individuelle Selbstbestimmung und Solidarität. Dagegen stehen Diskriminierung und ungleich verteilte Ressourcen, die Menschen nicht die gleichen Chancen geben. Gesellschaftliche, politische und ökonomische Teilhabe sind nach wie vor nicht für jede Person in gleichem Maße zugänglich.

Obwohl die Menschenwürde unantastbar und die Menschenrechte universell und unteilbar sind, zeigt die Realität ein anderes Bild. Bestimmte Gruppen wie Frauen*, Kinder, Migrant*innen, Geflüchtete und Menschen mit Handicap sind ungleich häufiger von Menschenrechtsverletzungen und Benachteiligung betroffen.

DaMigra setzt sich für die Menschenrechte von Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte ein. Der Dachverband und seine Mitgliedsorganisationen kämpfen für strukturelle und individuelle Maßnahmen und Schutzmechanismen von sog. vulnerablen, besonders verletzlichen Gruppen.

Die Deklaration der Menschenrechte vor 70 Jahren war der erste Schritt. Wir machen mit unserer politischen und sozialen Arbeit jeden Tag einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Menschenrechte.

„Wir wollen, dass alle das Rechte wahrnehmen können, ihre Rechte zu kennen. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch einfordern und für sie kämpfen. Dabei geht es nicht nur darum, die Menschenrechte zu verteidigen, sondern gemeinsam durch und mit Menschenrechtsbildung eine Welt zu gestalten. Nur die Menschen, in deren Köpfen und Handeln die Menschenrechte verankert sind, können eine gleichberechtigte Welt gestalten.“
Kook-Nam Cho-Ruwwe, Vorstandsvorsitzende von DaMigra e.V.

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#SELBSTBESTIMMT!
Frankfurt am Main, 26. September 2020

Die Corona-Krise hat bestehende gesellschaftliche Ungerechtigkeiten verstärkt und ein großer Teil der Auswirkungen ist nun sichtbar bzw. wird in den kommenden Monaten erst sichtbar werden. DaMigra hat im April – in der vom Corona-Lockdown bestimmten Phase – Mitgliedsorganisationen und Teilnehmerinnen* telefonisch befragt. Die Ergebnisse der kurzen Umfrage zeigen uns, dass die Herausforderungen, Hürden und Bedürfnisse der Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte unterschiedliche Themenbereiche umfassen. Dies ist nur eine erste Bestandsaufnahme – und der Anlass für die Regionaldialoge von DaMigra in diesem Jahr.

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MUT-MACHERINNEN*
Berlin, 26. September 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen*-Projektes herzlich zum wöchentlichen Workshop „Selbstverteidigung“ ein! Datum: ...

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MUT-MACHERINNEN*
Berlin, 27. September 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen*-Projektes herzlich zu den Theaterworkshops „Ich entscheide mich: ...

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