29. April 2020

Zuhause nicht sicher? – Bundesfrauenministerin Giffey startet bundesweite Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt

Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld gerade jetzt auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und aufgezeigt bekommen, wo sie Hilfsangebote finden und was sie gegen Gewaltsituationen tun können.

Aus diesem Grund startet Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey heute die bundesweite Aktion „Zuhause nicht sicher?“: Gemeinsam mit Deutschlands großen Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto MarkenDiscount, Penny, Real und Rewe will die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfrauenministeriums Menschen unterstützen, die in der aktuellen CoronaSituation von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die Betroffenen helfen wollen. Bundesweit werden in etwa 26.000 Supermärkten Plakate im Kassenbereich, an den Ein- und Ausgängen und an den Schwarzen Brettern aufgehängt, die über die Initiative und Hilfsangebote informieren. Auch auf der Rückseite vieler Kassenzettel finden sich Informationen über „Stärker als Gewalt“.

Alle, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ unterstützen wollen, finden die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download auf der Internetseite der Initiative:

https://staerker-als-gewalt.de/initiative/poster-aktion-haeusliche-gewalt

 

Pressemitteilung hier downloaden  

5. Oktober 2020

Fast ein Jahr nach dem Attentat auf die Synagoge in Halle und acht Monate nach den rassistischen Morden von Hanau ist es unerträglich zu lesen, wie Polizei und Medien reflexhaft versuchen, der Attacke ihre politische Bedeutung zu nehmen: die Kopfverletzungen seien vorhanden, sie seien aber nicht lebensgefährlich, beeilt sich eine Berliner Tageszeitung zu schreiben. Eine Polizeisprecherin überlegt laut, ob die beiden sich vielleicht kannten und es eventuell einen „privaten Hintergrund“ gab, der Täter habe außerdem „äußerst verwirrt“ gewirkt. Kommt als nächstes wieder das Märchen vom unpolitischen, verwirrten Einzeltäter?

weiterlesen

5. Oktober 2020

Der Redaktionsausschuss des Europarates für Migrantinnen (GEC-MIG) hielt am 1. und 2. Oktober eine produktive erste Sitzung per Videokonferenz ab. GEC-MIG wird vom …

weiterlesen

2. Oktober 2020

Zum Nationalen Tag der Geflüchteten appelliert der Dachverband der Migrantinnen*organisationen (DaMigra e.V.) an die Einhaltung der Menschenrechte. Das Recht auf Asyl und der …

weiterlesen

MUT-MACHERINNEN*
Düsseldorf, 23. Oktober 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen* Projekts und in Kooperation mit Türöffner e.V. ...

weiterlesen

MUT-MACHERINNEN*
Köln, 23. Oktober 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen* Projekts zur Theater- und Film-Workshopreihe: We are here ...

weiterlesen

MUT-MACHERINNEN*
Berlin, 23. Oktober 2020

DaMigra e.V. lädt im Rahmen des MUT-Macherinnen* - Projektes herzlich zu der Online-Buchlesung „Zugvögel: ...

weiterlesen