Auch in diesem Jahr gibt es vom Internationalen Frauen*kampftag am 8. März bis zum „Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung“ am 21. März den Migrantinnen*märz. In diesem Jahr steht der Migrantinnen*März unter dem Motto

 

„beSTIMME – selbst! mit! jetzt! Migrantinnen* solidarisch. stark“.

Wir starten mit einem gemeinsamen Streik-Frühstück und folgen dann dem Aufruf zum bundesweiten Frauen*streik / Demo am 8. März 2019. Unsere zentralen Themen sind ungleiches Entgelt bei der Lohnarbeit von Migrantinnen*, unentlohnte Tätigkeiten von Migrantinnen*, globale Arbeitsbedingungen und selbstbestimmtes Arbeitsleben, insbesondere im Bereich der Erziehungs-, Haushalts- und Pflegearbeit.

Menschenrechte dürfen auch in Deutschland nicht durch restriktive Einwanderungs-, oder Asylpolitik eingeschränkt werden. Viele zugewanderte oder geflüchtete Frauen* haben kaum eine realistische Chance, aufgrund von Aufenthaltsbestimmungen am deutschen Arbeitsmarkt teilzuhaben. Auch Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung steht häufig im Zusammenhang mit Arbeitsmigration. Betroffenen Frauen* bietet sich kaum eine Chance, sich gegen ausbeuterische Praktiken und Gewalt zu wehren. Auch ein Ergebnis von restriktiven Aufenthaltsregelungen bzw. mangelnder Umsetzung der internationalen Abkommen zum Schutz von Frauen* wie zum Beispiel CEDAW oder Istanbul-Konvention.

Gerade aufgrund der rechtspopulistischen Bewegungen und politischen Debatten sind in den letzten Jahren rassistisch motivierte Angriffe auf Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte dramatisch gestiegen – sowohl verbal wie auch körperlich. Besonders in Flüchtlingsunterkünften leiden Frauen* unter desolaten Lebensbedingungen* und sexuellen Übergriffen.

Die DaMigra-Mitgliedsorganisationen erheben im März mit einer Reihe von Ausstellungen, Workshops und Diskussionsrunden ihre Stimmen. Migrantinnen* formulieren dort ihre Anliegen und fordern diese öffentlich ein. „Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte zeigen im Migrantinnen*März selbstbewusst ihre Stärken,“ so DaMigra-Geschäftsführerin Delal Atmaca. „Gleichzeitig weisen sie aber auch auf die verschiedenen Formen von Diskriminierung und die Rassismen hin, die sie erleben. Gemeinsam wollen migrierte Frauen* für mehr soziale Gerechtigkeit und den Abbau gesellschaftlicher Barrieren kämpfen.“

DaMigra ruft dazu auf, sich an den bundesweiten Veranstaltungen im Migrantinnen*März zu beteiligen, und mit den Organisatorinnen* und Teilnehmerinnen* auf Augenhöhe zu diskutieren. Alle Veranstaltungen finden Sie fortlaufend unter https://www.damigra.de/termine/.

Zentrale Auftaktveranstaltung am 8. März 2019 in Berlin, Am Sudhaus 2, um 11:00 Uhr

Abschlussveranstaltung am 21. März 2019 in Franktfurt, Haus am Dom, um 17:00 Uhr

 

Setzen Sie gemeinsam mit uns die Belange von Migrantinnen* auf die Tagesordnung!

Zentrale Auftaktveranstaltung am 8. März 2019 in Berlin, Am Sudhaus 2, um 11:00 Uhr

Abschlussveranstaltung am 21. März 2019 in Franktfurt, Haus am Dom, um 17:00 Uhr

 

PRESSEKONTAKT

Nicole Thies / Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

DaMigra e.V. / Am Sudhaus 2 / 12053 Berlin

FON 030 255 685 12 / 01525 278 21 53 / EMAIL presse@damigra.de

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Der Presseverteiler richtet sich an Journalisten. Schreiben Sie dazu bitte eine E-Mail an presse@damigra.de.

Frankfurt an Main, 21. März 2019

Die Teilnehmerinnen* befassen sich mit dem gesellschaftlichen Bild von Frau*sein und wie sich dieses in die eigene Identität hineinwirkt. Mädchen* und junge Frauen* werden bestärkt, ihre persönlichen Interessen und Stärken zu identifizieren und sie dadurch in der Entwicklung eigener Lebensperspektiven zu bekräftigen.

Haus am Dom, Frankfurt a. M., 21. März 2019

Wir präsentieren die Ergebnisse und den Abschluss der Kampagne #Ohne uns! Zentrales Thema ist Sexismus- und Rassismuskritik sowie Frauen*Empowerment.