Vor 70 Jahren verlas Eleanor Roosevelt in der UN-Generalversammlung die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Die 30 Artikel umfassen einen Katalog von Rechten: angefangen mit der den Rechten auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit bis hin zum Recht auf Asyl, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Leben.

Im Kern geht es der Menschenrechtidee um Gleichberechtigung, individuelle Selbstbestimmung und Solidarität. Dagegen stehen Diskriminierung und ungleich verteilte Ressourcen, die Menschen nicht die gleichen Chancen geben. Gesellschaftliche, politische und ökonomische Teilhabe sind nach wie vor nicht für jede Person in gleichem Maße zugänglich.

Obwohl die Menschenwürde unantastbar und die Menschenrechte universell und unteilbar sind, zeigt die Realität ein anderes Bild. Bestimmte Gruppen wie Frauen*, Kinder, Migrant*innen, Geflüchtete und Menschen mit Handicap sind ungleich häufiger von Menschenrechtsverletzungen und Benachteiligung betroffen.

DaMigra setzt sich für die Menschenrechte von Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte ein. Der Dachverband und seine Mitgliedsorganisationen kämpfen für strukturelle und individuelle Maßnahmen und Schutzmechanismen von sog. vulnerablen, besonders verletzlichen Gruppen.

Die Deklaration der Menschenrechte vor 70 Jahren war der erste Schritt. Wir machen mit unserer politischen und sozialen Arbeit jeden Tag einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Menschenrechte.

„Wir wollen, dass alle das Rechte wahrnehmen können, ihre Rechte zu kennen. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch einfordern und für sie kämpfen. Dabei geht es nicht nur darum, die Menschenrechte zu verteidigen, sondern gemeinsam durch und mit Menschenrechtsbildung eine Welt zu gestalten. Nur die Menschen, in deren Köpfen und Handeln die Menschenrechte verankert sind, können eine gleichberechtigte Welt gestalten.“
Kook-Nam Cho-Ruwwe, Vorstandsvorsitzende von DaMigra e.V.

Presseverteiler

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Frankfurt an Main, 21. März 2019

Die Teilnehmerinnen* befassen sich mit dem gesellschaftlichen Bild von Frau*sein und wie sich dieses in die eigene Identität hineinwirkt. Mädchen* und junge Frauen* werden bestärkt, ihre persönlichen Interessen und Stärken zu identifizieren und sie dadurch in der Entwicklung eigener Lebensperspektiven zu bekräftigen.

Haus am Dom, Frankfurt a. M., 21. März 2019

Wir präsentieren die Ergebnisse und den Abschluss der Kampagne #Ohne uns! Zentrales Thema ist Sexismus- und Rassismuskritik sowie Frauen*Empowerment.