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Gleichberechtigte politische Teilhabe für Migrantinnen*

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ setzt DaMigra e.V. das Projekt „Gleichberechtigte politische Teilhabe für Migrantinnen*“ um. Das Projekt bietet bundesweit Veranstaltungen, die Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte zur politischen Teilhabe empowern.

7,2 Millionen Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte durften bei der letzten Bundestagswahl nicht wählen. Für Nicht-EU-Bürger*innen gilt dies auch immerhin noch auf kommunaler Ebene. Für eine repräsentative Demokratie stellt der Ausschluss einer solch großen Zahl hier ansässiger Menschen ein immenses Defizit dar. Hinzu kommt, dass Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte auch unzureichend in politischen Ämtern repräsentiert sind.

Besonders in den Bundesländern NRW und Hessen ist das Missverhältnis zwischen Bevölkerungsanteil und politischer Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund massiv: Während in beiden Bundesländern der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte an der Gesamtbevölkerung etwa 25 % beträgt, sind in NRW lediglich 3,0 %, in Hessen 6,4 % Menschen mit Migrationsgeschichte in den Landesparlamenten vertreten.

Zu Beginn des Projekts wurde eine Bedarfsanalyse durchgeführt, um die Handlungsbedarfe zu politischer Teilhabe aus der Perspektive von Frauen* mit Migrations- und Fluchtgeschichte zu ermitteln. Die Konzeption der im Projekt angebotenen Veranstaltungsformate erfolgte entsprechend der ermittelten Bedarfe, um die Frauen* passgenau ansprechen zu können.

Durch diverse Veranstaltungsformate motivieren wir sie, sich in unterschiedlichen Gremien, Initiativen und Entscheidungsprozessen zu beteiligen und zu partizipieren. Über niederschwellige, zielgruppengerechte sowie partizipative Veranstaltungsformate werden die Möglichkeiten für mehr politische Teilhabe von Migrantinnen* vermittelt. Zudem sollen zivilgesellschaftliche Kapazitäten, politisches (Selbst-)Bewusstsein und auch die Professionalisierung im Bereich der Gremien- und Lobbyarbeit sowie Öffentlichkeitsarbeit durch das Projekt gefördert werden. Des Weiteren sollen die Teilnehmerinnen* auch zu Multiplikatorinnen* im Bereich politischer Teilhabe für Migrantinnen* werden.

Ziel des Projekts ist es, dass Frauen* ihre politischen Rechte wahrnehmen und als Vorbilder in den Familien und Communities agieren.

 

Projektmitarbeiterin Düsseldorf

Pelin Sener-Derventli
Projektkoordinatorin “Gleichberechtigte politische Teilhabe für Migrantinnen*”

sener@damigra.de
0211 367 733 74

 

Projektmitarbeiterin Leipzig

Alexandra Vogel
Projektkoordinatorin “Gleichberechtigte politische Teilhabe für Migrantinnen*”

vogel@damigra.de
0341 581 526 82

 

POLITISCHE TEILHABE
Halle (Saale), 25. September 2019

Seit einigen Jahren ist das Wort „Intersektionalität“ in aller Munde. Bei diesem Begriff geht es darum, verschiedene Formen von Diskriminierung gemeinsam zu betrachten. Bei vielen Menschen löst der Gedanke daran erst einmal Überforderung aus. Rafia Shanaz von GLADT e.V. gibt uns einen kurzen Überblick darüber, was Intersektionalität ist. Danach schauen wir uns an, inwiefern Intersektionalität für euch eine Rolle spielen könnte. Im Anschluss geben wir euch Tipps und Tricks mit auf den Weg, welche kleinen Schritte in Richtung Intersektionalität möglich sind.

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POLITISCHE TEILHABE
Leipzig, 26. September 2019

Seit einigen Jahren ist das Wort „Intersektionalität“ in aller Munde. Bei diesem Begriff geht es darum, verschiedene Formen von Diskriminierung gemeinsam zu betrachten. Bei vielen Menschen löst der Gedanke daran erst einmal Überforderung aus. Rafia Shanaz von GLADT e.V. gibt uns einen kurzen Überblick darüber, was Intersektionalität ist. Danach schauen wir uns an, inwiefern Intersektionalität für euch eine Rolle spielen könnte. Im Anschluss geben wir euch Tipps und Tricks mit auf den Weg, welche kleinen Schritte in Richtung Intersektionalität möglich sind.

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