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#together!

Gemeinsam gegen Rassismus und Sexismus

Die Barrieren und Diskriminierungen, die Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte in Deutschland erleben, sind so divers wie die Frauen selbst, und die Kämpfe, die migrierte und geflüchtete Frauen und Mädchen für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit führen, sind sehr vielfältig.

Mehrfachdiskriminierung, Sexismus, Rassismus und die institutionellen Formen von Diskriminierung gefährden in erster Linie die Frauen selbst, stellen aber auch eine große Gefahr für die gesamte Gesellschaft dar, weil sie gesellschaftlichen Zusammenhalt und politischen Fortschritt aufs Spiel setzen.

Um die Mehrfachdiskriminierung von migrierten und geflüchteten Frauen zu bekämpfen, ihre politische Teilhabe zu stärken und somit zu einer diversen und demokratischen Gesellschaft beizutragen, müssen Strukturen und Bedingungen geschafft werden, die dies ermöglichen. Denn die Bekämpfung von Mehrfachdiskriminierung und politische Teilhabe sind ganzheitliche und vielseitige Prozesse, die die Einbeziehung aller beteiligten Akteur*innen erfordert.

Diese Probleme und Themenkomplexe wie antirassistischer und intersektionaler Feminismus, Gewaltprävention, Gewaltschutz, Genderperspektive und Diversitätsorientierung bündelt das Projekt #together! und transportiert sie in die Debatten und Teilhabeprozesse der pluralen Zivilgesellschaft.

#together! empowert & stärkt Migrantinnenselbstorganisationen:

Migrantinnenselbstorganisationen sind die wichtigsten Unterstützer*innen und Ansprechpartner*innen für Frauen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte und verdienen Anerkennung für ihre meist ehrenamtliche Arbeit und Expertise. #together! setzt sich für die Stärkung von MSOs, der Professionalisierung ihrer Strukturen und die Vernetzung zwischen MSOs ein. Im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate wie Konferenzen, Vernetzungstreffen und Konferenzen zu frauen- und migrationspolitischen Themen eröffnet #together! Räume und Möglichkeiten, migrierte und geflüchtete Frauen und ihre Vertreter*innen in Migrantinnenselbsorganisationen zur umfassenden gesamtgesellschaftlichen Teilhabe zu ermächtigen.

#together! steht für intersektionalen & antirassistischen Feminismus und setzt sich dafür ein, Strukturen antisexistisch und antirassistisch zu gestalten:

In Gremien, Ausschüssen und Parlamenten wird häufig über Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte gesprochen, doch selten mit ihnen. #together! setzt sich auf landes-, bundes- und europäischer Ebene dafür ein, intersektionalen und antirassistischen Feminismus als ganzheitlichen Blickwinkel in der Arbeit und den Strukturen von politischen Bündnissen und Gremien zu etablieren. Zudem wird #together! politische Akteur*innen, Netzwerkpartner*innen, Gremienmitglieder und Institutionen für ihre eigenen Exklusionsmechanismen sowie antirassistische feministische Politik sensibilisieren und sie somit dazu bewegen, ihre Strukturen zu ändern und sich zu öffnen.

#together! stärkt Frauen aus Kriegs- und Konfliktgebieten und schafft Vernetzung und Dialoge:

Frauen, Mädchen und Mitglieder der LGBTQIA+ Gemeinde sind von Krisen und Kriegen in spezifischer Weise betroffen, und die geschlechtsspezifischen Auswirkungen von Konflikten stellen eine Gefahr für Frieden und Sicherheit dar. #together! wird Frauen aus Kriegs- und Konfliktgebieten wie der Ukraine und Afghanistan stärken und Austausch und Dialog zwischen Frauen aus verschieden Kriegs- und Konfliktgebieten ermöglichen. Zudem wird #together! für die Anliegen von Frauen aus Kriegs- und Konfliktgebieten einstehen, ihre Sichtbarkeit erhöhen, Unterstützungsstrukturen zugänglicher gestalten und die Gesellschaft für ihre Belange sensibilisieren.

Das Projekt #together! Gemeinsam gegen Sexismus und Rassismus wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Meldungen

#TOGETHER!

Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

Seit nun 20 Jahren macht der internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM-C) auf ein transkulturelles und weltweites Problem aufmerksam: alltägliche, brutalste geschlechtsspezifische Menschenrechtsverletzungen. Berlin, 03.02.2023. … 

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