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Arbeit und Migration

Mehrfachdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

In Deutschland herrscht eine große Lohnentgeltlücke zwischen Männern und Frauen. Migrantinnen sind oftmals von einer Mehrfachdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt betroffen. Die OECD hat im Jahr 2013  herausgearbeitet, dass Deutschland im internationalen Vergleich das Schlusslicht bildet, was die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen in den öffentlichen Dienst anbelangt. Aber nicht nur in diesem Bereich des Arbeitsmarktes herrscht ein großer Nachholbedarf.  Die Nachqualifizierung von bereits hier lebenden Migrantinnen, aber auch  die sprachliche wie auch berufliche Qualifizierung von neu nach Deutschland migrierten  Menschen sind sehr wichtig, um ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen entgegenzuwirken. DaMigra setzt sich für gleichen Zugang zur Bildung, für Anerkennung ausländischer Abschlüsse und für die Gleichstellung von Migrantinnen und Frauen ein.

Doppelmoral im Pflegesektor: Systemrelevant aber ausgebeutet

Tag der Arbeit 2021: Über welche Arbeit und welche Arbeiter*innen sprechen wir?

Equal Pay Day 2021: Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte bilden das Schlusslicht!

Wir sind systemrelevant und jeden Schutz wert! Die Krise um Corona aus feministisch-migrantischer Perspektive

 

Anerkennung beruflicher Qualifikationen

Die Bundesregierung regelt die Anerkennung der im Ausland erworbenen Abschlüsse der Einwanderer*innen in Deutschland. Vom Anerkennungsgesetz des Bundes sind allerdings nur Berufe im Zuständigkeitsbereich des Bundes betroffen. Es regelt nicht die Berufe, für die die Länder zuständig sind, wie zum Beispiel die Berufe: Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen, Ingenieur*innen und Architekt*innen. Für diese Berufe wird die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse durch Ländergesetze geregelt. Die Bundesländer sind derzeit dabei, entsprechende Ländergesetze auf den Weg zu bringen.

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

Digitaler Runder Tisch 2021: „Migration und Gender Pay Gap – es braucht Lösungen!“

Im Rahmen eines digitalen Runden Tisches trafen sich am 27. Mai 2021 Vertreterinnen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zum Thema ,Migration und Gender Pay Gap – Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in der Corona-Pandemie‘. Auf der Suche nach Lösungsansätzen wurden Fragen wie, „Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Arbeit im Niedriglohnsektor und der Sorgearbeit, die mehrheitlich von Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte ausgeführt werden?“ diskutiert.

Migration und Gender Pay Gap – es braucht Lösungen!

 

Jahreskonferenz 2018: „Wir können das – Wir machen das!“

Wie verhindern rassistische und sexistische Barrieren die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte am Arbeitsmarkt? Und welche veränderten Rahmenbedingungen und Ressourcen sind nötig, um Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte einen gleichberechtigten Zugang zu Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen? Auf der Jahreskonferenz 2018 lud DaMigra e.V. unter dem Motto „Wir können das – Wir machen das!“ dazu ein, das Thema Arbeitsmarktintegration von Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in den Blick zu nehmen. Dabei wurde über Ursachen und Folgen der eingeschränkten Arbeitsmarktpartizipation gesprochen und es wurden gemeinsam Lösungsansätze diskutiert.

Dokumentation der DaMigra-Jahreskonferenz 2018: „Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte am Arbeitsmarkt“

 

Jahresthema des MUT-Projekts 2018: Geflüchtete Frauen in Arbeit bringen

Im Jahr 2018 lag der Jahresschwerpunkt des Projekts Migrantinnen als Mutmacherinnen und Brückenbauerinnen auf dem Thema Arbeitsmarktintegration. Rund 30 Prozent der Veranstaltungen widmeten sich diesem Schwerpunkt und unterstützten geflüchtete Frauen bei der selbstbestimmten Gestaltung ihres Weges in den Arbeitsmarkt. Auf der Abschlussveranstaltung präsentierte das MUT-Projekt seine Ergebnisse und Erfolge aus dem Jahr 2018 und kam mit Politiker*innen ins Gespräch über die Situation geflüchteter Frauen in Deutschland.

Pressemitteilung zum Jahresabschluss des MUT-Projekts