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Arbeit und Migration

Mehrfachdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

In Deutschland herrscht eine große Lohnentgeltlücke zwischen Männern* und Frauen*. Migrantinnen* sind oftmals von einer Mehrfachdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt betroffen. Die OECD hat im Jahr 2013  herausgearbeitet, dass Deutschland im internationalen Vergleich das Schlusslicht bildet, was die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen* in den öffentlichen Dienst anbelangt. Aber nicht nur in diesem Bereich des Arbeitsmarktes herrscht ein großer Nachholbedarf.  Die Nachqualifizierung von bereits hier lebenden Migrantinnen*, aber auch  die sprachliche wie auch berufliche Qualifizierung von neu nach Deutschland migrierten  Menschen sind sehr wichtig, um ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen entgegenzuwirken. DaMigra setzt sich für gleichen Zugang zur Bildung, für Anerkennung ausländischer Abschlüsse und für die Gleichstellung von Migrantinnen* und Frauen* ein.

Anerkennung beruflicher Qualifikationen

Die Bundesregierung regelt die Anerkennung der im Ausland erworbenen Abschlüsse der Einwanderer*innen in Deutschland. Vom Anerkennungsgesetz des Bundes sind allerdings nur Berufe im Zuständigkeitsbereich des Bundes betroffen. Es regelt nicht die Berufe, für die die Länder zuständig sind, wie zum Beispiel die Berufe: Lehrerinnen*, Erzieherinnen*, Sozialpädagogin*, Ingenieurinnen* und Architekteninnen*. Für diese Berufe wird die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse durch Ländergesetze geregelt. Die Bundesländer sind derzeit dabei, entsprechende Ländergesetze auf den Weg zu bringen.

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

Publikation zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen*

Die ausführliche Dokumentation der Jahreskonferenz „WIR KÖNNEN DAS – WIR MACHEN DAS!” enthält u.a. den Impulsvortrag von Prof. Dr. Ingrid Jungwirth von der Hochschule Rhein-Waal mit Zahlen und Fakten zum Thema Arbeitsmarktintegration, das Podiumsgespräch „Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte erzählen” (u.a. mit Vanessa Vu, ZEIT ONLINE) und Forderungen zur Arbeitsmarktintegration von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte.

Die Dokumentation wird in Kürze hier zum Download zur Verfügung stehen.

 

Jahreskonferenz 2018: WIR KÖNNEN DAS – WIR MACHEN DAS!

Wie verhindern rassistische und sexistische Barrieren die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte am Arbeitsmarkt? Und welche veränderten Rahmenbedingungen und Ressourcen sind nötig, um Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte einen gleichberechtigten Zugang zu Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen? Auf der Jahreskonferenz 2018 lud DaMigra e.V. unter dem Motto „WIR KÖNNEN DAS – WIR MACHEN DAS!” dazu ein, das Thema Arbeitsmarktintegration von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte in den Blick zu nehmen. Dabei wurde über Ursachen und Folgen der eingeschränkten Arbeitsmarktpartizipation gesprochen und es wurden gemeinsam Lösungsansätze diskutiert.

Pressemitteilung zur Jahreskonferenz 2018

Konferenzprogramm

 

Jahresthema des MUT-Projekts 2018: Geflüchtete Frauen* in Arbeit bringen

Innerhalb der letzten drei Jahre hat das Projekt „Migrantinnen* als Mutmacherinnen* und Brückenbauerinnen*“ von DaMigra e.V. mehr als 40.000 Frauen* mit Migrations- und Fluchterfahrung erreicht. Im Jahr 2018 lag der Jahresschwerpunkt auf dem Thema Arbeitsmarktintegration. Rund 30 Prozent der Veranstaltungen widmeten sich diesem Schwerpunkt und unterstützten geflüchtete Frauen* bei der selbstbestimmten Gestaltung ihres Weges in den Arbeitsmarkt. Auf der Abschlussveranstaltung präsentierte das MUT-Projekt seine Ergebnisse und Erfolge aus dem Jahr 2018 und kam mit Politiker*innen ins Gespräch über die Situation geflüchteter Frauen* in Deutschland.

Pressemitteilung zum Jahresabschluss des MUT-Projekts